Die künstlich-natürlichen Paradiese

„Die Apfelinsel […] hat ihren Namen, weil sie alles von allein produziert; die Felder müssen nicht gepflügt werden und nichts muss angebaut werden, weil die Natur alles bietet. Sie produziert von selbst Getreide und Trauben, und Apfelbäume wachsen in ihren Wäldern aus dem dichten Gras.“

Geoffrey Monmouth: Vita Merlini.

„Des heiligen Römischen Reiches Gärtner“, so hat Luther schon die Erfurter genannt. Und es war der Erfurter Gartenpionier und Wissenschaftler Christian Reichart, der mit der Begründung des Erwerbsgartenbau Erfurt als Gartenbau- oder Blumenstadt europaweit zu einem hervorragenden Ruf verhalf. Man kann ihm nicht nur an seinem Denkmal im Luisenpark begegnen, sondern auch im deutschen Gartenbaumuseum.

Die Stadt Erfurt steht derzeit ganz unter dem Bann der BUGA und wer links und rechts des Weges läuft, kann mehr entdecken als (zugegeben sehr schön anzusehende) manigfaltig bunte Blumen und den gemeinen Deutschen im Freizeitmodus. Eins kann ich schon einmal vorausschicken: das deutsche Gartenbaumuseum hat das Beste aus der alten in bestimmten Bahnen durch überkommenen Institution Museum gemacht wie man es derzeit machen kann. Begleitet wird das alles auch von den beiden Kunststätten der Stadt, dem Angermuseum mit seiner Flower Power-Ausstellung über die Kunst mit Blumen zu sprechen und der Kunsthalle mit ihrem Blühstreifen und dem Fokus des Gartens in der Kunst.

Pflanzen waren immer Teil der christlichen Ikonographie und so führen auch alle drei Ausstellungen ins Paradies und zu Adam und Eva. Es waren die Perser, die ihre Gärten Paradies nannten (pairi daēza) und in den hebräischen Texten der Thora wurden sie zu jenem ersten, vollkommenen Garten (in) Eden. Die christlich gedeutete Geschichte vom paradisischen Ur-Garten sollte sattsam bekannt sein. Und die Weltgeschichten von den Ur-Gärten sind immer auch Geschichten eines Schlaraffenlands, einer Utopie. Aber genauso erzählen sie stets ein Welt- und Kulturverständnis.

„Er sah große Feuer brennen, entlang von Gärten aus Kürbissen, Melonen und Mais. Hinter den Gärten befand sich ein einzelnes Haus aus Stein. Dort saß eine Person mit gesenktem Kopf und schlief.”

aus den Mythen der Hopi

Umso gespannter lauscht man dem Mythos der Hopis in dem die Menschen unter der Erde leben und eines Tages hianufsteigen auf eine dunkle Erde und einen nur von einem großen umgebenden Feuer beleuchteten, wunderschönen Garten vorfinden, dessen jugendlicher Herr, der Frühling, sie die Garten- und Feldkunst und den Umgang mit dem Feuer lehrt, bei dem sich jedoch später herausstellt, dass er noch ein zweites Gesicht – einen Totenschädel besitzt, weil er zugleich der Tod ist. Jener Tod, der den Menschen zeigt, wenn sie sterben, gehen sie wieder hinab in die Erde, aber eingebettet und träumend in einem Blumenmeer. So lernen die Menschen den Tod sehen und entwickeln Riten gegen Krankheit und Leiden.

Das Wort 'Hopi' ist abgeleitet vom Hopi-Wort "Hopitu shinumu" und bedeutet "friedliche Leute". Sie sind ein Volksstamm vom Zweig der Shoshonen. Als die Europäer das südliche Nordamerika eroberten, da traf er 1540 nicht nur auf wilde Kriegerstämme, sondern auch auf die kultivierten Pueblo-Indianer. Zu ihnen gehörte auch das Volk der Hopi. Sie waren geschickte Bauern. So legten sie in den unwirtlichen Bergen Arizonas Bewässerungssysteme an, damit dort Pflanzen wachsen konnten. Ihre festen Häuser aus Stein hatten sie lange Zeit vor ihren Feinden geschützt: https://de.wikipedia.org/wiki/Hopi

Es gäbe viel zu sagen über diesen Mythos, der mich als westliche-christliche-Kulturalisierte zu vielen Assoziationen verleitet hat…in der Naturreichelehre sind die Pflanzen (und die Steine) sowas wie die First Nations des Landes…der Frühling/das Leben und der Tod,so als seien Persephone und Hades eine Person geworden, Leben und Tod nur Aspekte der gleichen Sache…die genuine Verbindung von Feuer und Kultur, die gegenüber dem Prometheus-Mythos noch viel enger verbunden ist und cultura zuerst als Gartenkunst und nicht als Ackerbau begreift und der Mensch die Kultur für sich nutzt – die Menschen sind es, die in dieser Geschichte die Sonne (ein Segeltuch) und den Mond (ein Tierfell) aus ihren Werkstücken an den Himmel setzen – das Leben im Einklang mit allem Wachsendem und Geschaffenen…Wer Gärten säht wird im Tod auf Blumen gebettet und bleibt damit auch ein Teil des Gartens. Das Paradies ist rückwärts und vorwärts gewandt.

In allen Hochkulturen schaffen und schufen Menschen Gärten und Parks, die ihre Vorstellungen von Vollkommenheit erfüllen (sollten): als Wohltat für Körper und Seele. Dass das nicht nur mythische Romantik ist, wird einem nicht erst bei Reicharts Entwicklung des Erwerbsgartens klar, sondern bereits, wenn die Magd Barbara zu Wort kommt, die grad die Früchte ihrer Arbeit zum Markt trägt. Schon vor Jahrtausenden haben Menschen die Natur aufmerksam beobachtet, um ihre Gesetze zu verstehen und für sich zu nutzen bzw. im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu manipulieren. Sie waren und sind fasziniert von der Vielfalt und den Fähigkeiten der Pflanzen, ihrem Zusammenspiel mit Boden, Wetter und Tieren. Die Domestikation von Pflanzen (und Tieren) wird heute immer weniger als einseitiger Prozess beschrieben. Mit der Kultur im engeren Sinne bgann auch die Produktion und mit ihr der Überschuss. Man jagte und sammelte nicht mehr nur, was man gerade benötigte, man produzierte Vorräte. Diese Entwicklung ist im Grunde der Urmechanismus der stratifizierten Gesellschaft. Es gibt Leute, die produzieren und Leute, die lediglich konsumieren – die Oberschicht. Diese Stratifizierung existiert auch heute noch, ganz egal, ob offensichtlich Feudalsysteme isnatlliert sind oder nicht (es gibt viele empfehlenswerte Bücher zum Thema, ich führe das nicht weiter aus). So sind Gärten immer auch Ausdruck komplexer Bedingungen in einer Kultur.

Was Sozialräume, ihre Aufteilung und ihre Soziologie mit Bäumen zu tun haben können, kann man hier am Beispiel der Stadt Houston nachlesen (und auf einer interaktiven Karte sehr anschaulich nachvollziehen): https://www.theguardian.com/us-news/2021/jun/28/houston-trees-shade-heat-temperatures-race-class

Die Mythen vereinen in sich immer all die Aspekte des Gartens, die darin relevant werden. Denn die Geschichte des Garten(baus) handelt immer von Nahrung, von Schönheit, von Gemeinschaft und auch von Macht. Menschen entwickeln Visionen und Techniken, um all dies gut zu nutzen. Sie ringen um die Ernährung der Menschheit, gestalten prachtvolle Orte und soziale Räume – allein in Feld oder Garten, in der Gemeinschaft der Stadt, am Zeichenbrett oder im Labor. Immer schon.

Balthasar van der Ast

Ein Beispiel für die Verquickung aller dieser Dimensonen sind die Stilleben der Niederländischen Goldenen Zeitalters, ob üppige Marktbilder, bunte, exotische Blumensträuße oder das genossene Mahl, in ihnen präsentieren sich die Bürger als Teil eines Welthandels, als vermögend und geschmackvoll und letztlich als versorgt. Viele Bilder dieser Art bewahren indes noch jene Janusköpfigkeit des Hopi-Jünglings indem die Vanitas in ihnen stets spürbar bleibt (siehe auch meinen Beitrag zum Essennsstilleben). Die moderne Variante dieser Habitus-Bilder, nur eben meist ohne Vanitas sind vielleicht jene schön arrangierten Food-Blogs und Wohnzeitschriften-Bilder. Ein Beispiel für das Zusammenspiel von Schönheit und Macht sind z.b. die Gärten von Versailles. Und auch später das Aufkommen von Botanischen Gärten und Aquarien oder dem Succulentenboom für das bürgerliche Heim des 19. Jh. stehen am Ende durchaus in dieser Tradition (und dem beginnenden popularisierten Naturwissenschaftsboom dieser Zeit). Dahinter steht freilich nicht nur die Stratifikation im eigenen Land, sondern die dahinter scheinabr unsichtbare Folie Welthandels und des Kolonialismus. Exotische Pflanzen im Eigenheim sind nie unschuldig gewesen.

Die BUGA widmet sich auch zwei Gartenpionieren in deren Arbeiten sich diese Verschachtelungen zeigen (wiewohl das damals so nicht gesehen wurde): Alwin Berger, einem Sukkulentenforscher und leitendem Mitarbeiter diverser Botanischer Gärten während er Gründerszeit und dem Gartenarchitekten/Gartenphilosophen und Stauden-Experten Karl Foerster, dessen ihm gewidmeter Garten auf der BUGA im Gegensatz zu meinem letzten Besuch dieses Mal bereits grünte und blühte. Foersters eigener Garten in Potsdam ist ein Paradebeispiel für den Garten als Zuflucht und Ort des entpolitisierten inneren Exils – Foerster „versteckte und bedeckte“ sich in ihm während der Naziszeit, während des Stalinismus, während der DDR – gefeiert wurde er von allen. Der Garten als Refugium und materielle Bubble, das selbstgebaute Paradies, dass sich der Welt bedient:

„Es handelt sich bei modernen Naturgärtchen nicht um eine bloße Nacherschaffung wilden Naturreizes …Durch die Hinzunahme eindrucksvollster Pflanzengestalten anderer Länder und Welten entsteht hier ein universales Nachbild der Natur, das uns noch tiefer in seinen Bann zieht, aber von der Dumpfheit eines früheren Bannes befreit. Der Garten ist ein Brennspiegel geworden, worin sich Strahlen ausaller Welt sammeln. Das kleine Stückchen Kosmos um unser Wohnhaus herum wird uns allmählich eine Zauberwerkstatt von immer kostbareren Möglichkeiten.“

Karl Foerster (https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm%3Aaudio_id=926796)

Dass die Pflanzen auch eine andere Seite haben, dass wird nicht nur in den Vanitas-Bilder deutlich und das zeigen nicht nur Bauelaires „Fleurs du Mal“, sondern das hat Emile Zola gleich in zwei Teilen seines Rougon-Macquart-Zyklus verarbeitet. In La faute de l’Abbé Mouret wird das wuchernde Paradies der Flucht vor den Dogmen der Welt auch ein Hort der Schwere, Trägheit und des Verfalls, in La curée werden die exotischen Pflanzen mit ihren Ausdünstungen im Gewächshaus zum Ort an dem die titelgebende Beute ganz fleischlich überwältigt wird – ds tropische Klima und das Schlingen der Pflanzen als erotischer Symbolismus, dessen Steigerung nur noch das Verschlingen sein kann an dem noch einmal die Ohnmacht des Menschen vor der Natur erneuert wird. Ich denke an Werner Herzogs fast horrorhafte Vorstellung der Natur, die er wohl nicht umonst im südamerikanischen Regenwald entwickelte:

Ich frage mich, ob er sich selbst von dieser Schreckensvorstellung erlöst hat als er den Film „Schwingen der Hoffnung“ über Juliane Kopecke drehte, jenes damals 17jährige Mädchen, dass als einzige ein Flugzeugunglück im peruanischen Jungle überlebte und sich 11 Tage durch diese feindliche Umwelt durchschlug bis ein paar Waldarbeiter sie auflasen. Herzog lässt ihre Geschichte bezeichnender Weise in einer Rettungsfantasie enden, die er mit Wagners Rheingold-Vorspiel untermalt.

Der Mensch ist Ohnmächtiger und Mächtiger und der Garten kann ein Ort beider Rollen sein.

Die immer größere Vielfalt der Pflanzen aus aller Welt in den privaten wie öffentlichen Gärten stellt die Natürlichkeit, die dem Garten im landläufig romantisierten Sinne gern zugesprochen wird letztlich immer mehr in Frage. Damit ist der Garten der vermeintliche Schnittpunkt des alten Dualismus zwischen Natur und Kultur/Technik, der immer weniger haltbar ist (zu diesem Passus habe ich hier bereits etwas geschrieben).

Die Domestikation und Züchtung der Pflanzen (und der Tiere) ist der Vorgang in dem dieser scheinbare Dualismus sich seit jeher aufhebt. Es wundert daher nicht, dass die Kunst das Gartensujet bis heute immer wieder aufgreift. Seien es Gartenfresken in Pompeji, Blumenstillleben oder die Fotografien von z.b. Karl Blossfeldt oder Albert Renger-Patzsch. Das künstlich-natürliche Element wird hier besonders deutlich. Mit dem Siegeszug der Fotografie ab Mitte des 19. Jahrhunderts etablierte sich Schritt für Schritt ein neues Sehen. Mit Hilfe einer immer elaborierteren Kameraoptik und lichtempfindlicher Papiere ließen sich die Erscheinungen der Welt in einer bisher nicht gekannten Sachlichkeit und Detailschärfe abbilden. Auch Weitwinkel- und Makroaufnahmen veränderten unser Sehen fundamental. Pioniere der neusachlichen Fotografie wie Renger-Patzsch verstanden sich nicht als Künstler, sondern als sachlicher Zeuge und Reporter dessen, was „auf rein fotografischem Wege“ von der Welt sichtbar wird. Seine Aversion gegen die Ansprüche der Kunstfotografie-Bewegung kann nicht darüber hin-wegtäuschen, dass auch er die Kamera nicht wie ein Roboter bediente, son-dern ethische und ästhetische Interessen sein Tun und Lassen lenkten. Dennoch können seine Bilder durchaus wie abstrakte Kompositionen wirken.

Während schon Dürers so gerühmte Grasstudien keiensfalls auf der Wiese liegend entstanden, sperrt Hermann de Vries das echte große Rasenstück buchstäblich in einen Rahmen ein, braucht Hiroyuki Masujama gar kein Gras mehr, sondern setzt nur noch Fotos der Natur in Lichtboxen bis hin zu Gerhard Mantz, der die Fahrt durch den Jungle nur noch komplett ins animierte Digitalien verlegt. In Karin Brosas Virtual Greenhouse laufen die Menschen nur noch in den leeren gewächshausruinen der Vergangenheit mit VR-Brillen herum, die ihnen das Grün von einst „erlebbar“ machen.

Der Garten selbst wurde aber auch zur Kunstform, insbesondere im Barock. Und auch die Landschaftsgärten der späten Neuzeit ist mit seinen Blickachsen, Ruinen etc. eine zutiefst künstliche Anlage.

Der Garten ist eine Landschaftsfabrik; wie wir wissen, eignet er sich zwar für die Spiele der Umwelt, aber da er den Traum enthält, trägt er einen Entwurf der Gesellschaft in sich.

(Gilles Clément, 2012)

Wie weiter oben erwähnt ist der Garten ein Ausdruck des Bestehenden (Gärten können mondän, akkurat oder wild oder spießbürgerlich sein), aber immer auch eine Utopie. Der Begriff der ‚Zweiten Natur‘ (für deren Existenz ja schon eine alleerste angenommen werden müsste) bekommt vor diesem Hintergrund noch einen bedeutend doppeldeutigeren Bezug jenseits von Entfremdung und Verdinglichung indem er in seiner Künstlichkeit zwar heute mehr als früher auch aus diesen Strömungen gespeist ist und ihnen doch durch sich selbst ein transistorisches Element zugesteht bzw. sogar schafft.

In Hinblick auf die Welternährung, den Klimawandel, Umweltschäden und die Verstädterung bekommt der Gartenbau ein ganz neues Gesicht. Dass wie immer ambivalent ist. Neben Saatmonopolen und der monokulturellen Bodenverwüstungen, den riesigen Gewächshaus-Edgelands auf denen Billigslohnkräfte für den Überkonsum durchaus Priviligierter schuften und der horrenden Lebensmittelverschwendung und den Träumen von Allverfügbarkeit und Genexperiment, stehen das Urban Gardening, die Mikrolandwirtschaft, Permakultur-Bewegung, die Aquaponik bei der Fisch- und Pflanzenzucht kombiniert werden und ganz neue Möglichkeiten für das Grüne Bauen.

In der Kunsthalle war ein Film zu sehen, der sich damit beschäftigte wie im Libanon einen Saatgut-Bank angelegt wird, die eine Sammlung aus Syrien, die während des Bürgerkriegs zum Großteil zerstört wurde mit Hilfe der Saatbank in Norwegen wieder hergestellt wird. Wie es im Libanaon selbst mit der Pflanzewirtschaft bestellt ist: https://www.aljazeera.com/news/2021/7/6/lebanese-ngo-helping-the-uplift-agriculture-sector

Die größten Veränderungen betreffen sicherlich den Raum des Gartens, der womöglich jenseits des Draußen liegen mag. Forscher entwickeln zukunftsfähige Anbauweisen, die unabhängiger von Umwelt und landwirtschaftlichen Flächen funktionieren und Transportwege verkürzen. Vertical Farming ist eine davon: Hier wachsen die Pflanzen auf wenig Grundfläche in mehreren Etagen übereinander. Meistens drinnen, dann ersetzen LED-Lampen das Sonnenlicht. Nicht einmal Erde brauchen die Pflanzen unbedingt. Bei der Hydroponik mit ihrer In-Vitro-Befruchtung versorgt sie stattdessen Wasser optimal mit Nährstoffen (beispielhaft dies: https://www.atlasobscura.com/places/metro-farm-subway-seoul)

„Das künstliche Licht dieser futuristischen, industriellen Gewächshäuser taucht die Felder in psychedelische Grün-, Rot- und Blautöne; es ist ein Licht, das die Grenzen des Gehäuses ebenso verschiebt wie die der menschlichen Vorstellungskraft. Die Zukunft der Landwirtschaft erscheint buchstäblich in einem anderen Licht …“

Günther Vogt/Violeta Burckhardt: Paradise Now. Die neuen Grenzen des Gartes.

Das Gewächshaus in der ein oder anderen Form wird der Garten einer vielelicht fernen Zukunft sein, manchmal vielleicht sogar ein Museum der verschwundenen Arten, die dort künstlich am Leben erhalten werden. Dystopisch gesprochen wären es Inseln im Meer der dürren, versteppten, versalzten Böden. Und die Erde war wüst und leer…und darin waren die künstlichen Paradiese.

Appendix – Linksammlung

2 Kommentare zu „Die künstlich-natürlichen Paradiese“

  1. Schöne schreibe. Nun soll sich ja etwas ändern – in der Landwirtschaft. Auf meiner Terasse gibt es drei Tomatensorten, einmal Hokkaido, einmal Paprika und einmal Chili, neben ein paar Kräutern. Kann ja mal ein Bildchen schicken. Dalien natürlich, verschiedene Sorten.

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    1. Ob sich wirklich was ändert in der Landwirtschaft, ich bin da pessimistisch, aber würde mich gern eines besseres belehren lassen, wenn es doch so sein sollte. Ich mag ja Gärten, habe selbst aber keinen wirklich grünen Daumen.

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